Was sind ein paar Überfälle auf Geldtransporter im Vergleich zu dem Raubzug der Bande namens „Ampel“ in Höhe von etwa 1000 Milliarden Euro?

Auszug aus einem Artikel von Wolf Wetzel | 23.3.2025

Die Enteignungsaktion der „Ampel“ wird wohlwollend bis uninteressiert zur Kenntnis genommen. Dass sie sich das Geld anderer genommen haben, ohne eine Legitimation dafür zu haben, ist ab einer Milliarden Euro straffrei. Kein Hintergrundbericht, kein Aufreißer, keine Schlagzeilen. Klammheimliche Sympathie von jenen, die ansonsten keine Gelegenheit auslassen, wenn sich ein Flüchtling zuviel von dem sehr wenigen „erschlichen“ haben soll.
Die Bande „Ampel“ muss sich nichts erschleichen. Und an Helfershelfern fehlt es dieser Bande nicht. Stattdessen werden wir seit Tagen mit Berichten, Hintergrundberichten und Dokumentationen überschüttet, die den Prozess gegen Daniela Klette aufbereiten sollen.

Daniela Klette soll uns ganz viel Angst machen. Daniela Klette heißt eben nicht Olaf Scholz oder Friedrich Merz. Das ist ein großer Unterschied. Und noch etwas soll nicht verschwiegen werden. Während Olaf Scholz der SPD angehört, Friedrich Merz der CDU, wird Daniela Klette als Ex-RAF-Mitglied angeklagt. Genau da hört die Sympathie für Enteignungsaktionen auf. Klette wird wegen einer Serie von 13 Raubüberfällen auf Supermärkte und Geldtransporter angeklagt. Ist möglicherweise ein Bild von Text „Eine Billion ist eine 1 mit 12 (zwölf) Nullen. Das entspricht tausend Milliarden, oder auch eine Million Millionen. Nur mal so.“
Da würden die Bandenmitglieder „Ampel“ nur milde lachen. Dass man ihr auch Mordversuch vorwirft, ergibt sich vor allem aus ihrer angeblichen Mitgliedschaft in der Roten Armee Fraktion (RAF). Dass zur selben Zeit die nicht mehr legitimierte Regierung, aber auch die kommende offen an der der Seite eines Kriegsverbrechers steht, 50.000 Ermordete nicht als einen Genozid betrachtet, sondern als .. sagen wir einmal berechtigte Notwehr, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dafür wird gesorgt sein.

„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“

Das ist ein sehr berühmter Satz aus der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht. Sie wurde am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin uraufgeführt und steht in engen Zusammenhang zur damals größten Finanzkrise, die Millionen von Menschen enteignet hat und ein wesentlicher Katalysator für den Aufstieg der NSDAP und den Weg in den Dritten Weltkrieg werden sollte. Ich gehe mutig davon aus, dass Bertolt Brecht dieser Aktualisierung zustimmen würde.

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