Andreas Krebs befindet sich seit Montag, dem 26. Januar im Hungerstreik. Nach einer Zellenrazzia seien bei ihm angeblich Drogen gefunden worden. Er geht davon aus, dass ihm diese untergeschoben wurden, vermutlich mit Unterstützung oder zumindest Duldung von Beamten. In der Folge wurde er auf die Isolationsstation A9 verlegt. Dort haben sich seine Haftbedingungen insgesamt deutlich verschlechtert: Alle Besuche finden nur noch mit Trennscheibe statt, auch die Besuche seiner Anwältin. Telefonate sind nur noch im Umfang von sechs Euro monatlich möglich. Ein Fernseher steht ihm nicht zur Verfügung, sämtliche Ausgänge wurden gestrichen, ein Studium ist derzeit nicht möglich und alle Vollzugslockerungen – einschließlich der 2/3-Regelung – wurden aufgehoben.
Aus Protest gegen diese Situation befindet sich Andreas Krebs im Hungerstreik und fordert seine Rückverlegung auf die vorherige Station. Sollte dies bis zum kommenden Wochenende nicht erfolgen, kündigt er an, auch die Einnahme seiner lebensnotwendigen Medikamente zu verweigern.
Repression gegen Andreas Krebs
